Die nachfolgende Maßnahmen bilden die Grundlage für die einvernehmliche Verabschiedung des Pflege- und Entwicklungsplans (PEPL) durch Bund, Land Hessen  und Projektträger sowie für die Antragstellung der Projektphase II. Die im Rahmen der Projektphase II bewilligten Maßnahmen sind für den Projektträger und die Zuwendungsgeber bindend. Darüber hinaus haben sie keinerlei Rechtsverbindlichkeit.

Die Teilnahme an der Umsetzung der Maßnahmen basiert auf dem Prinzip der Freiwilligkeit. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt nur auf Flächen des Projektträgers oder auf anderen öffentlichen Flächen und auf solchen Flächen, bei denen das ausdrückliche Einverständnis der Grundeigentümer vorliegt.

Ein durch die Maßnahmen des Naturschutzgroßprojektes bedingter Mehraufwand bei der Bewirtschaftung der Flächen oder Ertragsminderungen auf Grund vertraglicher Regelungen werden im Grundsatz ausgeglichen.

Die Maßnahmen wurden typisiert nach dem Schema des Maßnahmenschlüssels des Bundesamtes für Naturschutz. Für viele Schutz- und Entwicklungziele sind eine Reihe oder eine Abfolge von Maßnahmen notwendig, um eine über Jahre notwendige effiziente und zielgerichtete Biotop- bzw. Habitatentwicklung zu erreichen. Für diese Abfolge von Maßnahmen wurden für das NGP Maßnahmenbündel konzipiert.

Andere Ziele lassen sich mit Einzelmaßnahmen erreichen.

Daher ist die Maßnahmenstruktur in Maßnahmenbündel und Einzelmaßnahmen untergliedert