Entwicklung der Untersuchungs- und Förderraumkulisse

Ursprünglich für einen Flächenumfang von 9.736 ha beauftragt, wurden im Rahmen der Kartier- und Vorentwurfsarbeiten zunächst weitere 140 ha („Erweiterung Phase 1“) in den Untersuchungsraum einbezogen.

Für diesen 9.876 ha großen, tatsächlichen Untersuchungsraum wurden die Leistungen eines Pflege- und Entwicklungsplanes, insbesondere Bestandsanalyse und Maßnahmenplanung, vollständig erbracht und im Entwurf des Pflege- und Entwicklungsplanes vorgestellt.

In dem anschließenden umfangreichen Abstimmungs- und Abwägungsprozess wurden 23 künftige Förderräume um insgesamt 386 ha verkleinert („Verkleinerung Phase 1“). Diese Entlassungsflächen wurden in enger Abstimmung zwischen Projektleitung, Planern und BfN festgelegt. Es handelte sich dabei vorwiegend um naturschutzfachlich weniger wertvolle Flächen, für die nur unter besonders hohem Aufwand biotopersteinrichtende Maßnahmen erfolgversprechend gewesen wären.

Weiterhin wurden in dieser Phase auch für insgesamt sieben künftige Förderräume Erweiterungsmöglichkeiten festgelegt, in denen jedoch die Datenlage unzureichend war, die daher im Zuge der Umsetzungsphase noch untersucht und für die ggfs. dann noch Maßnahmenvorschläge entwickelt werden müssen. Einschließlich dieser Erweiterungsoptionen beläuft sich die Förderraumkulisse insgesamt auf ca. 7.590 ha.